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Citadels

Ein Citadel ist der kundenseitige Speicher-Endpunkt einer Storage-Zone. An ihn richtet der lionbackup-Client seine Uploads.

Aufgaben eines Citadels​

Ein Citadel nimmt die verschlüsselten Datenobjekte über HTTPS entgegen und:

  • prüft die Authentifizierung (projektbezogenes Zugriffstoken),
  • prüft Kontingente und Limits (siehe Limits),
  • legt die Objekte im angebundenen, S3-kompatiblen Objektspeicher ab.

Mehrere Citadels je Zone​

Je Storage-Zone können mehrere Citadels betrieben werden. Die Client-Software wählt einen verfügbaren Endpunkt aus. Fällt während der Übertragung ein Citadel aus, wechselt der Client selbsttätig auf einen anderen verfügbaren Endpunkt – ohne dass der Backup-Lauf manuell neu gestartet werden muss.

Anomalieerkennung​

Die Anomalieerkennung für Ihre Backups schalten Sie je Projekt im Portal ein. Aus den ersten Backups lernt sie den Rhythmus des Projekts – wann, wie lange, wie groß und mit wie vielen Dateien gesichert wird – und meldet danach:

  • ungewöhnliche Backup-Größen, Laufzeiten und Dateianzahlen,
  • ausgebliebene oder zusätzliche Backups.

Unverschlüsselte oder fehlerhafte Archive (geringe Entropie der Daten oder ein beschädigter Archivaufbau) meldet sie vom ersten Backup an. Auffälligkeiten erscheinen im Portal unter Nachrichten.

Unabhängig davon werden sicherheitsrelevante Ereignisse der Citadels für alle Projekte zentral ausgewertet, etwa die Verwendung von Token außerhalb des vorgesehenen Projekts oder auffällig viele Downloads in kurzer Zeit. Diese Sicherheitshinweise erscheinen ebenfalls im Portal und können optional per E-Mail an angemeldete Empfänger zugestellt werden. Mehr dazu unter Sicherheit.